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Outdoor-Living bleibt Wachstumsmarkt

Gute Prognose nach schwachem 2016

Zwar verzeichnet das Kölner Unternehmen Marketmedia24 in seinem kürzlich veröffentlichten „Branchen-Spiegel Outdoor-Living 2016/17“ für dieses Segment einen Rückgang des Marktvolumens. Allerdings sprechen dennoch alle Indikatoren dafür, dass das Geschäft mit den Outdoorprodukten 2017 wieder anziehen wird.

Auf die positiven Aussichten von Marketmedia24 für das Outdoor-Living-Jahr 2017 dürfte selbst schlechtes Wetter allenfalls verzögernde Wirkung haben. Und trotz negativem Marktvolumen 2016 wurde das Outdoor-Living-Geschäft nicht völlig von Petrus „ver-hagelt“. Zum Beispiel Grillen: Schon von 2011 bis 2015 hatte der Teilmarkt „Grillen im Garten“ über 11 % zugelegt, weist Marketmedia24 in der neuen Studie aus. Grillen soll auch 2017 unangefochten der „dickste“ Ausgabeposten auf der Einkaufsliste sein. Auch beim Thema „Licht im Garten“ werden Zuwächse erwartet. Außerdem, so Eva Barth-Gillhaus, Autorin des neuen Outdoor-Living-Branchenspiegels und Netzwerkpartnerin von Marketmedia24, „ändert sich nichts an der Grundeinstellung der Konsumenten, sich draußen schön einzurichten.“
Der Einrichtungsbedarf der geschätzten 55 Millionen Balkonbesitzer bleibt ein wichtiger Marktmotor. Ein Segment, dessen sich auch Vertriebswege annehmen, die Outdoor-Möbel nicht zu ihrem Kerngeschäft zählen. An der Marktführerschaft der Bau- und Heimwerkermärkte ändert dieser Wettbewerb allerdings nichts. Die Gefahr für alle stationären Vertriebswege lauert im Gegensatz zu anderen Branchen bei Outdoor-Living nicht primär im Internet. Allerdings ist das kein Freifahrtschein. Bei aller Preissensibilität sind vor allem Trendnähe und emotionale Flächen die Trümpfe, die gegen das Internet und selbst gegen einen schlecht aufgelegten Petrus stechen.